Sonntag, 11. November 2012

Zusammenarbeit mit Jusmeum

Seit kurzem haben wir einige juristische Dissertationen zur größeren Verbreitung bei Jusmeum, der juristischen Suchmaschine zum Mitmachen, eingestellt.
Mehr als 250.000 Gerichtsurteile, alle Bundesgesetze, juristische Blogs und Open-Access-Publikationen sind bei Jusmeum in Sekundenschnelle kostenlos durchsuchbar. Jeder kann mit wenigen Klicks Inhalte in Jusmeum integrieren. Mehr als 11.000 registrierte Mitglieder bilden auf Jusmeum eine der größten und die am schnellsten wachsende juristische Community in Deutschland. Jusmeum verzahnt erstmalig eine spezifische vertikale Themensuche mit typischen Web 2.0-Technologien zur Interaktion und Kommunikation zwischen den Nutzern.
Bekanntermaßen herrscht bei Juristen eher eine Zurückhaltung in Sachen elektronisches Publizieren. Der Centaurus Verlagsvertrag sieht daher die Möglichkeit des hybriden Publizierens vor. Ausdrücklich nur mit Einverständnis des Autors kann nach der Veröffentlichung als Buch in einer unserer renommierten Schriftenreihen eine zeitversetzte nachhaltige Sichtbarkeit durch die Open Acces Ausgabe erreicht werden.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Jusmeum!

Freitag, 5. Oktober 2012

Ausstellung "AnSprüche eines DDR-Jahrzehnts"

Am 2. Oktober wurde in Leipzig die Austellung "AnSprüche eines DDR-Jahrzehnts. Fotografien im Widerspruch zum Losungsalltag" von Sieghard Liebe eröffnet. Veranstalter ist die BStU-Außenstelle Leipzig, Mitveranstalter die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung.

Austellung in der BStU-Außenstelle Leipzig

Leider ist das Buch dazu derzeit restlos vergriffen. Aufgrund der Förderrichtlinien der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur dürfen wir erst wieder 2014 nachdrucken.

Dienstag, 4. September 2012

Synästhetische Soziologie

Soziologie mit allen Sinnen – das ist das Motto der essayistisch-programmatischen Einführung unserer Neuerscheinung "Synästetische Soziologie. Versuche über Sinne und Gesellschaft" von Benjamin Krämer" ins soziologische Denken.

Benannt ist das Buch nach dem Phänomen der Synästhesie, also der Wahrnehmungsweise, bei der die Grenzen der verschiedenen Sinnesmodalitäten überschritten werden. Das Soziale, so die zentrale These, versteckt sich nicht immer hinter Datensätzen und Fragebögen  – es ist im Alltag greifbar, wenn wir den sozialen Kontexten von Gerüchen, Klängen, Geschmäckern und der Formgebung von Gegenständen auf den Grund gehen.

Wie riecht es im Bioladen, und ist es rational, nur noch Marzipanschokolade zu essen? Ist die Zahl eins gelb oder nicht vielmehr blau, und was sollte der homo oeconomicus mit seinem Geld machen, bevor er stirbt? Ist es eine moralische Frage, wie das Wetter wird? Müssen Computer hässlich sein? Warum hegte Goethe eine starke Abneigung gegen den Wald? Hinter diesen Fragen mag man eine triviale Kasuistik des Staunenswerten vermuten. Hier aber führen sie hin zu einer Soziologie der Wahrnehmung und des Geschmacks im umfassendsten Sinne der Worte, einer Soziologie unter den politischen Bedingungen der Mediengesellschaft, deren System das Fragment ist: Aphorismen, Glossare, Denkexperimente, Stilübungen, Theoriediskussionen und gesellschaftliche Alternativentwürfe.

Blog des Autors Synästhetische Soziologie

Mittwoch, 8. August 2012

Erich Fromm "Aggression" neu erschienen

Mit der Transkription eines bislang unveröffentlichten Vortrag den Erich Fromm 1975 bei der Ersten Basler Biennale für Psychiatrie gehalten hat , erhält unsere Reihe Centaurus Pocket Apps bedeutenden Zuwachs.


Der Psychoanalytiker, Sozialpsychologe, Philosoph und bedeutende Humanist Erich Fromm hat sich in seinem Werk mit allen für die Frage der Aggression und der menschlichen Destruktivität relevanten Wissenschaftszweigen auseinandergesetzt. Seine Antwort auf die Frage, warum der Mensch so destruktiv ist, führt eindeutig weg von den biologischen Wurzeln der Aggression, die der Mensch mit dem Tier gemeinsam hat. Fromm arbeitete jene Formen von Destruktivität heraus, die sich nur beim Menschen nachweisen lassen.
Das Buch ist ein wohlbegründeter Appell an die Menschheit, ihr Leben und dessen gesellschaftspolitische Bedingungen zu verändern. Angesichts des globalen Terrorismus und der Zunahme kriegerischer Auseinandersetzungen, aber auch angesichts des Klimawandels und der Zerstörung unserer Lebensbedingungen hat die Frage, warum der Mensch destruktiv ist, nichts von Ihrer Aktualität verloren.
Mehr Informationen

Mittwoch, 27. Juni 2012

Centaurus auf dem 49. Deutschen Historikertag

Vom 25.- 28. September 2012 findet in Mainz der 49. Deutsche Historikertag statt. Das Programm sieht über 60 Fachsektionen mit rund 400 Referenten aus dem In- und Ausland vor. Im Rahmen der Gemeinschaftsaustellung finden Sie auch einige ausgewählte Neuerscheinungen aus unserem geschichtswissenschaftlichen Programm. Darunter auch das neue Buch von Prof. Peter Schulz-Hageleit "Geschichtsbewusstsein und Psychoanalyse".

Freitag, 1. Juni 2012

Neue Centaurus Wissenschaft Vorschau 2/2012



Liegt es am immer stärker werdenden Individualismus, dass sich Schüler, Lehrer, Eltern und die Schulpolitik zusehends ohnmächtiger gegenüber stehen? Unsere Autorin, Christine Dünser führt in Ihrem Buch „Warum Schule nicht gelingen kann“ zahlreiche Beispiele dafür an, zeigt aber auch auf, was eine starke Schule braucht. Nur eines von zahlreichen neuen Büchern, die jetzt bzw. bis Herbst erscheinen.
Unsere Vertreter, Thomas Ohlsen und Werner Schröder präsentieren dem Buchhandel die neue Centaurus Wissenschaft Vorschau 2/2012 auf Ihrer Herbstreise, die nächste Woche startet. Wir wünschen einen guten Umsatz!

Mittwoch, 25. April 2012

Harvard für Open Access Publikationen

In einer aktuellen Stellungnahme der Harvard University werden Wissenschaftler/innen zur verstärkten Nutzung von Open Access für ihre Publikationen aufgefordert. Anlass ist der massive Preisanstieg bei den abonnierten Fachzeitschriften.
Der Fakultätsrat der reichsten Universität der Welt warnt eindringlich davor, dass sich die Hochschulbibliothek den Bezug wissenschaftlicher Zeitschriften großer Fachverlage nicht mehr leisten könne. Weltweit haben inzwischen Wissenschaftler/innen zum Boykott von Großverlagen wie Elsevier, Springer und Wiley aufgerufen. Kritisiert wird, dass Wissenschaftler/innen an Unis kostenfrei bzw. mit Steuergeldern forschten, ihre Ergebnisse dann in einer häufig zitierten und „angesehenen“ Fachzeitschrift veröffentlichen müssen, damit wiederum die Uni die Ergebnisse der eigenen Arbeit für Unsummen zurückkauft.

Mehr Infos im Guardian