vor 2 Monaten
Dienstag, 1. Juni 2010
Über die Arbeit der deutschen-deutschen Grenzkomission
„Eiserner Vorhang“ nannte Winston Churchill 1946 die Absperrung des Ostblocks gegenüber der übrigen Welt. 1.393 km dieser Grenze trennten die sowjetische von den westlichen Besatzungszonen Deutschlands und bildeten später die Grenze zwischen der DDR und der BRD. 1972 setzten beide deutschen Staaten eine gemeinsame Kommission ein, die diese Grenze neu vermessen, markieren und Grenzprobleme regeln sollte: Die deutsch-deutsche Grenzkommission. Das Ministerium für Staatssicherheit überwachte und protokollierte offen, vor allem aber „konspirativ“ durch inoffizielle Mitarbeiter (IM) die Beratungen und Grenzarbeiten der Kommission bis in letzte Einzelheiten.
Prof. Dr. Klaus Otto Nass gelingt es durch seine Einblicke in die Stasi-Akten, die Geschichte der innerdeutsche Grenze aus einem neuen Blickwinkel zu dokumentieren und das totale Herrschaftssystem der DDR bloßzulegen.
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