Mittwoch, 25. April 2012

Harvard für Open Access Publikationen

In einer aktuellen Stellungnahme der Harvard University werden Wissenschaftler/innen zur verstärkten Nutzung von Open Access für ihre Publikationen aufgefordert. Anlass ist der massive Preisanstieg bei den abonnierten Fachzeitschriften.
Der Fakultätsrat der reichsten Universität der Welt warnt eindringlich davor, dass sich die Hochschulbibliothek den Bezug wissenschaftlicher Zeitschriften großer Fachverlage nicht mehr leisten könne. Weltweit haben inzwischen Wissenschaftler/innen zum Boykott von Großverlagen wie Elsevier, Springer und Wiley aufgerufen. Kritisiert wird, dass Wissenschaftler/innen an Unis kostenfrei bzw. mit Steuergeldern forschten, ihre Ergebnisse dann in einer häufig zitierten und „angesehenen“ Fachzeitschrift veröffentlichen müssen, damit wiederum die Uni die Ergebnisse der eigenen Arbeit für Unsummen zurückkauft.

Mehr Infos im Guardian

Freitag, 30. März 2012

Neu im App Store: Centaurus Pocket Leseproben-App zum Gratis Download

Die neue Centaurus Pocket Lese-App mit vielen Leseproben ist ab sofort gratis im App Store für iPhone und iPad verfügbar. Für jedes Centaurus Pocket eBook erhalten Sie hier einen Überblick über den Inhalt sowie eine Leseprobe. So können Sie bequem entscheiden, ob Sie das eBook kaufen möchten.
Zum kostenlosen Download
Was macht die Liebe wunderbar? Wie werde ich Millionär – ohne Millionen? Mein Partner flirtet heftig. Was tun? Das Kind scheitert an der Rechtschreibung. Wie helfen?
Die passenden Antworten überall und zum richtigen Zeitpunkt gibt die neu gestartete Reihe „Centaurus Pocket Apps“ – als E-Book und im Printformat. Die Bände geben psychologische Orientierung bei der Lebensführung, es werden aber auch gesellschaftliche, kulturelle, soziale oder pädagogische Themen angesprochen.
Centaurus Pocket Apps – das sind unter einem prägnanten Schlagwort leicht verständliche, aber wissenschaftlich fundierte Bücher im Taschenformat. Auf rund 50 Seiten wird die Quintessenz von vielfältigen Themen kurz und knapp aufgezeigt.
Bisher sind 12 praktische Alltagshelfer erschienen. So thematisiert in gewählten Worten Prof. Dr. Ulrich Beer die Eifersucht, das Alleinsein oder die Verliebtheit. Seine weiteren Titel in der Reihe behandeln Zivilcourage, Geschwisterbeziehungen, Großeltern, das Einzelkind und Farben. Philosophisch geht es auch bei Christoph Lau und Ludwig Kramer zu, die über das (vermeintliche) Lottoglück sinnieren. Hilfreiche Tipps zur Legasthenie gibt Prof. Dr. Burkhart Fischer, Prof. Dr. Ahmet Toprak erklärt die Konfrontative Pädagogik und wie man Stress vermeidet verrät Rasoul Tanghatar.

Soeben ausgeliefert:
Prof. Dr. Heiner Keupp, Freiheit & Selbstbestimmung,
Prof. Dr. Heiner Keupp, Selbstsorge
Prof. Dr. Albert Scherr, Diskriminierung
Weitere Bände, die demnächst erscheinen:
Dr. Elke Maurer, Esskultur
Dr. Elke Maurer, Heimweh
Dr. Parto Teherani-Kröner, Gender & Globalisierung
Dr. Jens Benicke, Autorität & Charakter

Die Centaurus Pocket Apps kosten als E-Books 4,99 € und sind gedruckt für 5,80 € erhältlich.

Dienstag, 6. März 2012

Behandlung von Straftätern

Anfang April erscheint ein aktuelles Grundlagenwerk, welches viele Erkenntnisse vereint, die für die konzeptionelle Neuausrichtung einer behandlungsorientierten Unterbringung von Sicherungsverwahrten auf der Basis des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom Mai 2011 von Bedeutung sein wird.

Der Sammelband verfolgt das Ziel, Praktiker in den sozialtherapeutischen Einrichtungen des Justizvollzugs und des Maßregelvollzugs über Standards bei der Behandlung von Straftätern und über Ergebnisse aus der Behandlungsforschung zu informieren. Dabei bilden die gerade im Zusammenhang mit "Psychopathy" und Persönlichkeitsstörungen diskutierten Schwierigkeiten in Diagnostik, Prognostik und Therapie besonders rückfallgefährdeter Straftäter einen Schwerpunkt. Mehrere Beiträge gehen auf das besonders in diesen Gefangenengruppen vorhandene Problem der Motivierung für therapeutische Veränderungen ein. Darüber hinaus werden neuere Erkenntnisse aus der Neurobiologe berichtet.

Die Autoren stammen aus der Praxis, der kriminologischen Forschung und der Behandlungsforschung. Renommierte Fachleute aus dem angloamerikanischen Raum kommen ebenfalls zu Wort.
Michel Behnke, Ged Bielenberg, Niels Birbaumer, Rita Demmerling, Christina Döhla, Fritz Feulner, Rudolf Egg, Johann Endres, Elisabeth Foppe, Audrey Gordon, DeQiang Gu, Gernot Hahn, Robert D. Hare, Sabine Hüdepohl, Lilian Konicar, Franziska Lamott, Claudia Lindemann, Joannes Lohner, Ruth Mann, Regine Mößle, Craig S. Neumann, Susanne Niemz, Willi Pecher, Friedemann Pfäfflin, Meike Pucks, Udo Rauchfleisch, Ulrich Rehder, Gerhard Rehn, Nahlah Saimeh, Falk Sakewitz, Florian Schwanengel, Alex Stark, Stefan Suhling, Hilde van den Boogaart, Ralf Veit, Bernd Wischka, Stephen C.P. Wong

Donnerstag, 9. Februar 2012

Polizei in multiethnischen Gesellschaften

In der aktuellen Ausgabe "Soziale Probleme. Zeitschrift für soziale Probleme und soziale Kontrolle" geht es diesmal um das Schwerpunkthema "Polizei und Polizieren in multiethnischen Gesellschaften". Die beiden Kernfragen des Heftes lauten dabei: Wie reagiert die Polizei in ihrem Verhalten und in ihrer Struktur auf die zunehmende ethnische Diversität der deutschen Gesellschaft – und wie sollte sie reagieren?
Mit Beiträgen von: Rafael Behr, Dietrich Oberwittler, Astrid Jacobsen, Tim Lukas, Jeremie Gauthier, Bernd Belina, Jan Wehrheim und Daniela Hunold. Weitere Infos unter: http://www.soziale-probleme.de/

Mittwoch, 25. Januar 2012

Museumseröffnung des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf


Unser Autor, Klaus Dieter Spangenberg, hatte die Ehre am 20./22. Januar bei der Museumseröffnung des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim - Berlin dabei zu sein. Und er berichtete folgendes:
Am Freitag, den 20. Januar fand ein Empfang und eine Vorbesichtigung in den neuen Ausstellungsräumen statt. Eine absolute Besonderheit ist die Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg die nun erstmal in ihrer Gesamtheit bewundert werden kann. Sie gibt einen Einblick in die Berliner Kunstszene um die Jahrhundertwende. Charlottenburg war damals noch eine selbstständige Stadt und wurde erst in den 1920er Jahren zu Groß-Berlin eingemeindet. Bis dahin galt Charlottenburg seit 1902 als reichste Stadt Preußens und konnte daher die Kunstförderung besonders vorantreiben.
Eine weiteres Novum des Museums ist die Sonderausstellung "Sorgenfrei". Sorgenfrei; so nannten die Oppenheims ihren Sommersitz in Charlottenburg, in der die Geschichte der Familien Mendelssohn und Oppenheim dokumentiert wird. In Folge der Erbteilung wurde die Villa schließlich 1911 an die Stadt Charlottenburg verkauft. Die Villa Oppenheim galt im Volksmund damals als die "luxuriöseste Laube Berlins".
Die Sonderausstellung "Sorgenfrei" berücksichtigt auch den deutschen Maler Josef Block mit 3 Ausstellungsflächen. Vier original Kunstwerke von Block haben die Erben dem Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Zahlreiche historische Fotodokumente untermalen das Leben des Malers Block als Familienmitglied der Oppenheims. Beim Empfang waren zahlreiche Nachfahren der Familie Oppenheim, Mendelssohn und Block anwesend, so dass es gewissermaßen ein Stelldichein dieser Familientradition war, die Villa als Ort für Familienbegegnungen und Zusammenkünfte. Generationen später gab es nun ein Wiedersehn im "alten Zuhause".
Die große Eröffnung am Sonntag, den 22. Januar war einerseits ein Erfolg, was den Andrang der Besucher betrifft, andererseits etwas enttäuschend, da vom Festakt wegen der Überfüllung und des Lärmpegels nichts hören war und eine feierliche Stimmung nicht aufkam. Dennoch, die Berliner ,die Charlottenburger und die Wilmersdorfer haben nun ihr Kiezmuseum zurück! Ein ganz edles sogar welches jetzt auf Augenhöhe mit dem Museum Berggruen und dem Bröhan Museum um die Gunst der Besucher wirbt.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Buchvorstellung: Der Geschmack des Heimwehs

Unsere Autorin, Dr. phil. Elke Regina Maurer stellt ihr neues Buch „Der Geschmack des Heimwehs" am 28. Februar im Franziskanischen Werk für Evangelisierung Spoleto e.V. Haus „La Verna“ in Gengenbach vor. Menschen haben Heimweh. In früheren Zeiten wurde es von Medizinern als letztlich tödliche Krankheit angesehen. Heute - in globalisierten, reisefreudigen Zeiten - wird es versteckt, verdrängt, belächelt, unterdrückt. Wie steht es mit dem Heimweh in heutiger Zeit? Wie verarbeiten Menschen ihr Heimweh, warum verstecken sie es? Was lassen sie sich einfallen, um Heimweh zu verringern?
Solche Fragen ist Elke Maurer nachgegangen und hat dazu mit vielen Menschen gesprochen: Mit Deutschen im Ausland und Ausländern in Deutschland. Nicht zu vergessen: auch innerhalb Deutschlands kann man Heimweh haben.
Eine Frage hat Elke Maurer besonders interessiert: Wie hängen Heimweh und Esskultur zusammen? Im Buch finden sich viele ungewöhnliche Rezepte zum Nachkochen.

Sonntag, 15. Januar 2012

Neue Centaurus Frühjahrsvorschau 2012



Unsere Centaurus Wissenschaft Vorschau 1/2012 liegt seit wenigen Tagen druckfrisch vor. Unsere Verlagsvertreter Werner Schröder und Thomas Ohlsen präsentieren diese auf Ihrer Frühjahresreise im Buchhandel.
Hier finden Sie die neuen geplanten Bücher, die im Frühjahr erscheinen. Ein Highlight ist sicherlich der Sammelband "Bei mir bist du schön...", gespickt mit vielen Beiträgen rund um Schönheit, Körperkult und was Werbung und Medien daraus machen, hrsg. vom Zentrum Gender Wissen, Hamburg. Zum "Klassiker" avancieren könnte "Behandlung von Straftätern". Der Sammelband von über vierzig renommierten Autoren verfolgt das Ziel, Praktikern in den sozialtherapeutischen Einrichtungen des Justizvollzugs und des Maßregelvollzugs über Standards bei der Behandlung von Straftätern zu informieren. Auch freuen wir uns über Arbeiten über Pflegekinder, Sucht im Alter, über das Ehrenamt, zum Jugendstrafrecht oder eine kritische Analyse der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Bildungseinrichtungen. Und auf noch viele weitere interessante neue Bücher.

Am besten gleich selbst in der neuen Centaurus Wissenschaft Vorschau 1/2012 blättern.